Zukunft endlich gestalten!

Unsere Forderungen an Bürgermeister-Kandidaten

11. Mai. 2019 –

"Wir Grünen in Idstein stellen bestimmte Forderungen für eine gute zeitgemäße Zukunft an die drei Idsteiner Bürgermeister-Kandidaten Beate Melischko, Christian Ehrentraut und Christian Herfurth“, so der Grünen-Ortsverbandsvorsitzende Carsten Enge, „denn wie uns die Vergangenheit leider gezeigt hat, wird in Idstein die Stadtentwicklung nur verwaltet und nicht mit notwendigen zeitgemäßen Visionen und Konzepten entwickelt.“

In den vergangenen fünfeinhalb Jahren unter Bürgermeister Christian Herfurth wurden zwar einige schon lange mitgeschleppte Mängel in der Haushaltsführung beseitigt und Haushalts-Altlasten aufgearbeitet, aber so gut wie keine wichtigen Zukunftsszenarien entwickelt oder gar mit der Umsetzung begonnen.

Damit ist Idstein im Vergleich zu vielen anderen Städten in der wichtigen zeitgemäßen Entwicklung erheblich zurückgeblieben, da vor allem eine konservative Mehrheit neue Wege blockierte.Von uns Grünen schon seit Jahren immer wieder gestellte Anträge wurden entweder abgeschwächt, verzögert oder gleich ganz abgelehnt.

Die überhaupt wichtigste Problematik des schon deutlich merkbaren Klimawandels und damit die Notwendigkeit einer effektiven Klimaschutz-Politik wurde einfach geleugnet und alle Grünen-Initiativen abgelehnt oder einfach nicht weiterbearbeitet. Auch wurde Zeit verschwendet, indem ein bereits seit dem Jahr 2012 fertiges Klimaschutz-Konzept für Idstein nicht umgesetzt wurde.

Die Möglichkeit, die Infrastruktur der Energieversorgung endlich teilweise in kommunale Hände nehmen zu können (durch die vertraglich festgeschriebene Möglichkeit der Gründung einer Netzgesellschaft mit dem Idsteiner Stromversorger Syna) wurde lange liegen gelassen und nicht weiterverfolgt.

Ähnliches galt auch für die Umrüstung der Straßenlaternen auf LED-Leuchten, die Verbesserung der Wasserversorgung, weg vom Ried-Wasser hin zum qualitativ besseren Wasser aus Niedernhausen, den Mobilitäts-Umbau der Innenstadt zur Entschleunigung des Verkehrs und zur Gleichberechtigung aller Verkehrsarten und vieles mehr.

„Erst neue grüne Initiativen griffen diese Themen wieder auf; teilweise wurden sie endlich umgesetzt oder werden nun weiterverfolgt. Wieso gab es da keine Initiativen des bisherigen Bürgermeisters Christian Herfurth, der doch im Wahlprogramm 2019 wie schon 2013 die Wichtigkeit der Ökologie betont? “, fragt die Grünen-Fraktionsvorsitzende Annette Reineke-Westphal. „Wir Grünen könnten hier noch eine lange Liste von weiteren Themen und Maßnahmen erstellen, die Christian Herfurth in fast sechs Jahren als Bürgermeister nicht angehen wollte und die jetzt plötzlich in seinem Wahlprogramm auftauchen. So wurden beispielsweise dringend notwendige Entwicklungen wie der soziale Wohnungsbau nur nachgeordnet thematisiert und immer wieder dem Willen und Profit der Bauherren geopfert.“

Die Grünen raten deshalb im Interesse einer besseren Zukunft Idsteins, die Wahlprogramme der bereits in der Kommunalpolitik tätigen Bürgermeister-Kandidaten Herfurth und Ehrentraut genau darauf zu prüfen, welche Themen nun plötzlich genannt werden und vor allem, wie detailliert die Themen, wie z.B. Ökologie, mit konkreten Zielen dargestellt werden.

„Nach unseren Vorgesprächen und Vorinformationen zu den antretenden Bürgermeister-Kandidaten kamen wir Grünen in Idstein zu dem eindeutigen Ergebnis, Beate Melischko zu unterstützen, da sie für diese und andere für eine gute Zukunft Idsteins wichtige Ziele eintritt und damit Idstein voranbringen wird – im Vergleich zum bisherigen Zustand und im Vergleich zu anderen Städten“, fasst der Ortsverbandsvorsitzende Carsten Enge zusammen. 

Berichterstattung in der IDSTEINER ZEITUNG

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