Euthanasie-Vergangenheit

Untersuchung des Geländes rund um die Kalmenhof-Gedenkstätte

07. Jun. 2019 –

Wir Idsteiner Grünen sind seit langem aktiv an der Aufarbeitung der Euthanasie-Geschichte des Kalmenhofs beteiligt. Nun geht es voran in der von uns geforderten Untersuchung der Grabanlage rund um die Gedenkstätte. Wie Vitos Rheingau in einer Pressemitteilung erklärte, wird mittels einer Georadaruntersuchung geklärt werden, wo sich außerhalb der Gedenkstätte Kalmenhof weitere Grablagen von Krankenmordopfern befinden. Damit wird ein Beschluss des Kalmenhof-Krankenhaus-Gremiums umgesetzt. In dem Gremium arbeitet unser Mitglied Jürgen Schmitt mit in Vertretung von Anette Reineke-Westphal (Fraktionsvorsitzende der Grünen).

Grundlage der nun endlich stattfindenden Untersuchung ist ein im Januar 2019 von Vitos Rheingau veröffentlichter Historiker-Bericht. Dessen Verfasser haben die verfügbaren Quellen zur Frage der Grablagen gesichtet und sind zu dem Schluss gekommen, dass sich mit großer Wahrscheinlichkeit weitere Grablagen außerhalb des Areals der Gedenkstätte befunden haben. Somit müssten sterbliche Überreste von im Kalmenhof-Krankenhaus zwischen 1939 und 1945 ermordeten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen immer noch dort zu finden sein. 

Am 11. Juni werden die in Frage kommenden Grundstücke mit dem Georadar-Verfahren untersucht. Das GeoRadar ist ein hochfrequentes, elektromagnetisches Messgerät und dient der zerstörungsfreien Erkundung von Untergründen. Die Firma Eggert unter ihrem Geschäftsführer Winfried Leusbrock unterstützt den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit diesem Verfahren ehrenamtlich bei der Gräbersuche.

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