Probleme mit diesem Newsletter? Dann klick' hier für die Webansicht.

Liebe Freundinnen und Freunde GRÜNER Politik in Idstein!

 

Am vergangenen Freitag waren vielen von uns in Frankfurt, um ein Zeichen zu setzen für eine echte Wende in der Klimapolitik. Andere von uns versuchten bei der Haushaltsklausur der Grünen-Fraktion einen Beitrag für eine klimafreundliche Zukunft zu leisten.

In Frankfurt und an anderen Orten wurde beim weltweiten Klimastreik darauf verwiesen, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine zu einem Wiedereinstieg in fossile Energien führt, und dass das Wahnsinn ist! Es stimmt, wir wissen doch, dass Klimakatastrophen wie Überschwemmungen, Trockenheit und Hitzewellen keine Pause wegen des Krieges einlegen. Der massive Ausbau erneuerbarer Energien ist die einzige vernünftige Antwort. Vor allem auch, weil die Folgen des Klimawandels im Globalen Süden unvorstellbares Leid erzeugen werden. Wie wir derzeit in Pakistan sehen, ist das keine ferne Zukunft!

Um unsere Zustimmung zu dem weiteren Verbrennen fossiler Energieträger zu "erkaufen", wird der Rückgang von Wohlstand und industriellem Wachstum als Menetekel an die Wand gemalt, wenn es nicht gelingt, billiges Gas und Öl bereitzustellen. Für unseren Wohlstand muss uns – so scheint es – alles recht sein.

Wer so argumentiert, übersieht, dass Arbeitsplätze und ein gutes Leben für alle in einem ganz anderen Maßstab gefährdet sind, wenn wir nicht schnellstens aus dem fossilen Wahnsinn aussteigen. Die unbequeme Wahrheit ist: Wir müssen von unserem Wohlstand runter! Die gute Nachricht ist: Ein gutes Leben für alle hängt nicht wirklich vom Verbrennen fossiler Energieträger, der massenhaften Produktion von Lebensmitteln tierischen Ursprungs und von Bullshit-Arbeitsplätzen ab. Gute Arbeitsplätze müssen mit staatlichen Hilfen gesichert werden. Und in die Grundversorgung sowie in Arbeitsplätze im sozialen, pflegerischen und pädagogischen Bereich muss investiert werden.

Mir macht Hoffnung, dass die junge Generation in unserem Land das in ganz anderem Maße erkannt hat, als viele von uns Älteren. Sie schlagen nicht wissentlich alle Warnungen in den Wind. Das sollten wir alle nicht tun! Schön, dass das zum Beispiel am letzten Freitag in Frankfurt zum Ausdruck gebracht wurde.

Grüne Grüße

Kerstin Meinhardt
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende

P.S.: Bitte beachtet die nächsten Termine