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Für eine umwelt- und klimaschonende Mobilität

Im Zentrum GRÜNER Verkehrspolitik steht die Stärkung umwelt- und klimaschonender Mobilität, des Umweltverbunds aus Fuß- und Radverkehr sowie Bussen und Bahnen. Bereits jetzt ist absehbar, dass der Verkehr eine tiefgreifende Wende erfahren wird. Klimaschutz, CO2-Belastung, technischer Fortschritt und ein geändertes Verhalten der Menschen werden dies nachhaltig befördern.

Das Auto als wichtigstes Fortbewegungsmittel verliert an Bedeutung. Andere Verkehre und andere Nutzungsformen werden wichtiger. Fußgängerverkehr, Fahrrad und E-Bikes, Carsharing, ÖPNV u.a. werden mehr und mehr gleichberechtigt nebeneinander stattfinden. 

Diese Veränderungen werden starke Auswirkungen auf die Entwicklung Idsteins haben. Daher muss ein gleichberechtigtes Nebeneinander aller Verkehrsformen ermöglicht und in Idstein nachhaltig gestaltet werden. Ein erster Schritt ist das derzeit beratende Verkehrskonzept. Unser Ziel ist es, den Umweltverbund (Zufußgehen, Radfahren, ÖPNV) zu stärken.

Dafür stehen wir:

Radverkehr

Auch in unserer hügeligen Landschaft gewinnt das Fahrrad stärker an Bedeutung. Das Rad wird mehr und mehr zu einem Fortbewegungsmittel, das nicht nur für die Freizeit, sondern auch zum Beispiel für den Weg zur Arbeit eine Rolle spielt. In diesem Sinn wollen wir verstärkt den Fokus auf eine leistungsfähige Vernetzung richten. 

Neben der Förderung des Radverkehrs im Alltag, soll auch das Radfahren als Erholungselement und Freizeitsport Beachtung finden. Hierfür bedarf es eines Gesamtkonzepts für Radwege, die unterschiedlichen Anforderungen genügen müssen und sowohl Arbeitsstätten und Einkauf, als auch schöne Orte im Stadtgebiet behutsam erschließen. Mit dieser Hinführung über das Radfahren kann die Stadt punkten und erfährt eine wirkungsvolle touristische Aufwertung.

  • ein leistungsfähiges, gut beschildertes Radwegenetz, das alle Stadtteile und die Nachbarkommunen miteinbezieht. Die Radwege müssen zu jeder Zeit sicher und gut befahren werden können.
  • Radwege und Fahrradschutzstreifen an viel befahrenen Strecken wie z.B. Wiesbadener St, Limburger Str. Escher Str., Am Wörzgarten.
  • den Bau und die Anlage von Radschnellwegen in Idstein und den Anschluss an übergeordnete Radwegenetze, vor allem auch in die Zentren wie Wiesbaden und Frankfurt.
  • ein flächendeckendes Angebot an diebstahlsicheren und geeigneten Fahrradabstellanlagen vor öffentlichen Einrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten sowie an den Bahnhöfen Idstein und Wörsdorf (Fahrradboxen).
  • die Ausweisung und Beschilderung von Mountainbike-Routen zur Förderung von Naherholung und Tourismus sowie zur Entlastung sensibler Waldgebiete.
  •  mehr Lademöglichkeiten für E-Bikes, beispielsweise bei gastronomischen Betrieben.
  • die flächendeckende Öffnung von Einbahnstraßen für Radfahrer in beide Richtungen, wie es in der „Empfehlung für Radverkehrsanlagen“ (E-RA2010) gefordert wird. Beispielhaft sei hier das Gebiet um die Europahochschule Fresenius und die Schule „Auf der Au“ erwähnt.
  • eine geänderte Streckenführung des Emsbach-Wörsbachtal-Rundwegs in Wörsdorf (parallel zur Henriettenthaler Straße) und die Entschärfung des gefährlichen Eisenbahntunnels der L3277 nach Wallrabenstein.

Fußgänger

Die im Rahmen des Verkehrskonzepts bereits vor langer Zeit eingeleiteten Verbesserungen des Fußgängerverkehrs wollen wir weiter ausbauen. Das Zufußgehen muss gleichberechtigt neben anderen Fortbewegungsarten Beachtung finden. 

  • breite, sichere und im Dunkeln gut ausgeleuchtete Gehwege.
  • verkehrsberuhigte Bereiche und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität in den Fußgängerbereichen
  • Platz für Fußgänger*innen mit und ohne Handicap und spielende Kinder. Dazu fördern wir KFZ-freie Zonen in Wohngebieten.
  • mehr „Fußgängerüberwege“ auf Hauptverkehrs- und viel befahrenen Straßen.
  • Oberflächen, die kein zusätzliches Handicap darstellen. Wir wollen den Umbau der Wege im Hinblick auf Menschen mit einem Handicap, z.B. die Pflasterung von barrierefreien Zonen in den Altstadtstraßen.
  • barrierefreie Umgestaltung unserer Verkehrsflächen, auf städtischem Gelände ebenso wie beim Einzelhandel, Gewerbe und in der Gastronomie.  

     

ÖPNV

Das Angebot des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Idstein wollen wir ausbauen. Wir brauchen ein verbessertes Bus- und/oder Bahnangebot und eine umfassende Anbindung der Stadtteile und Nachbarkommunen. Dabei kommt einer durchgehenden leistungsfähigen Taktung und ausreichenden Umsteigemöglichkeiten eine besondere Bedeutung zu. 

  • mehr Schnellbusverbindungen nach Wiesbaden. 
  • die Anbindung aller Stadtteile und Stadtbereiche, inklusive der Einkaufsmärkte, Sportstätten und neuen Stadtviertel.
  • kostenlosen ÖPNV innerstädtisch, inklusive der Stadtteile. Die dazu erforderlichen Mittel müssen im Haushalt der Stadt umgeschichtet werden.
  • S-Bahn-Anschlüsse an Frankfurt und Wiesbaden und eine höhere bedarfsgerechte Taktung.
  • barrierefreie Nutzbarkeit der Busse und Bahnen durch Menschen mit Behinderung, möglichst ohne fremde Hilfe.
  • emissionsfreie Antriebsformen im Stadtbusverkehr.
  • Rufbusse und Sammeltaxen, wo regelmäßige Verkehre zu wenig ausgelastet sind.
  • Nachtbusse am Wochenende für Jugendliche.
  • die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements beim Betrieb von Bürgerbussen
  • umfassende Einwerbung und Inanspruchnahme von Fördermitteln des Landes und des Bundes für den Ausbau des ÖPNV. 
  • den Erhalt des Zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB) Schulgasse – wir wollen keine Gefährdung von Schülerinnen und Schülern durch eine Verlagerung der Bushaltestellen an die Straße Am Hexenturm.

KFZ-Verkehr

Auch in einer Mobilität, in der ÖPNV, Radverkehr und Fußgänger eine stärkere Bedeutung haben, ist gerade in unserem ländlichen Bereich das Auto ein wichtiger Teil des Mobilitätsverbunds. Doch auch der Autoverkehr wird sich verändern.

  • den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Idstein, damit das E-Auto attraktiver wird.
  • die Gewinnung erneuerbarer Energien in Idstein, sodass der Ladestrom für die E-Autos kostenfrei oder zumindest günstig angeboten werden kann.
  • die Ausstattung neuer oder sanierter Parkplätze mit Ladesäulen.
  • die Einrichtung einer verkehrsberuhigten Zone zwischen Fresenius- und VR-Bank-Kreisel.
  • leistungsfähige Carsharing-Modelle auch in Idstein. Dabei sollen die Carsharing-Fahrzeuge über CO2-neutrale umweltfreundliche Antriebe verfügen. Kommunenübergreifende Kooperationen sollen helfen, das Angebot attraktiver zu gestalten.
  • die Einrichtung zentraler Parkplätze in neuen Wohngebieten für autofreie Zonen und eine bessere Aufenthaltsqualität. 
  • mehr Behindertenparkplätze an den richtigen Stellen.
  • 30 km/h innerorts in allen Stadtteile und in Idstein-Kern.

Parkplätze

Mit den vorhandenen oberirdischen Parkplätzen und Tiefgaragen gibt es in der Kernstadt Idsteins grundsätzlich ausreichend Parkplätze. Einzelne Bereiche, wie z.B. rund um die Europahochschule Fresenius, benötigen jedoch dringend eine Entlastung vom Parkdruck. Dabei sind intelligente Parkraumkonzepte wichtig, z.B. könnte ein Platzkontingent in den tagsüber nicht ausgelasteten städtischen Parkhäusern Fresenius zur Verfügung gestellt werden. 

  • die konsequente Einhaltung der Stellplatzsatzung der Stadt Idstein (Die Stellplatzsatzung der Stadt legt fest, wie viele Parkplätze z.B. bei der Errichtung eines neuen Gebäudes anzulegen und nachzuweisen sind). Dabei geht die Errichtung notwendiger Stellplätze vor Ablösung.
  • eine großzügige Begrünung von Parkplätzen.
  • ausreichende Schaffung von Fahrradabstellplätzen

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